THR.OAT SOU.NDZ

2019 | Ausstellung im streitfeld PROJEKTRAUM München

Ausstellung thr.oat.sou.nds aus der Werkgruppe Gesang der Sirenen 

KÖRPERLICHE WIRKLICHKEIT | thr.oat.sou.nds 
Der Hals, die empfindlichste und verletzlichste Stelle, wird in der Nahaufnahme freigelegt und dargeboten. Unsere Augen sind der Wirklichkeit im Sofortbild ausgeliefert: Flecken, Schlieren, Einfärbungen, Einschreibungen oder unkontrollierter Lichteinfall lässt den Kontext der fotografischen Situation nur vermuten. 
Ist es ein Repräsentieren durch die Insignien der Macht oder eine Unterdrückung, ein Ausgeliefertsein? Der kurze Sehabstand zwischen Betrachter und Abbild kann zur bedrohlichen Nähe werden  —  für beide Seiten.
Solo-Ausstellung thr.oat.sou.nds vom 12. bis 22. September 2019 im streitfeld Projektraum München — in Kooperation mit GENIUS LOCI e.V.
SOFORTBILD | thr.oat.sou.nds 
…ein Fotogramm, es zeigt Spuren, die das Bild verändert haben, während es sich entwickelte. Die Serie thr.oat.sou.ndz von Christine Gottloeber umfasst 63 Nahaufnahmen. Sie stehen für menschliche Empfindsamkeit und Verletzlichkeit. Im Polaroid zu erahnen: Laute und Stimmen verwehen während das Abbild bleibt.
FOTOGRAMM | thr.oat.sou.nds 
Christine Gottloeber greift in den fotografischen Entwicklungsprozess ein, verletzt dabei mitunter die Schicht der Emulsion, lässt die Chemie stocken und verändert dadurch das gerade entstehende Abbild. 
Die Bild-Serie folgt dem Leitthema »Gesang der Sirenen«, und stellt eine Auseinandersetzung mit der körperlichen Wirklichkeit von Menschen dar. Menschen die unterdrückt oder vertrieben werden und fliehen müssen. 
Einige Sofortbild-Aufnahmen sind 9-fach vergrößert und werden als C-Prints auf transluzenter Folie präsentiert. Die große Abbildungsdimension verändert unseren Sehabstand und unsere Sichtweise — und vielleicht unsere Wahrnehmung.
NEWSLETTER 2019 Einladung zur Ausstellung (dokumentarisch)

Projekte im Rückblick

Back to Top